Das neue Pavilion 15 bietet eine gute Mischung aus Multimedia-Fähigkeiten und Spieleleistung in einem schlichten und mobilen Gehäuse. Bei der Ausstattung und den Wartungsmöglichkeiten besteht jedoch noch ausreichend Luft nach oben.
Notebooks wie das Dell XPS 15 9550 oder das Asus ZenBook Pro UX501 zeigen, dass man keine auffälligen Gehäuse benötigt, um aktuelle Spiele zu genießen. Während sich HPs Omen Baureihe eher an die Enthusiasten richtet, sollten die HP Pavilion Geräte mit Grafikkarten wie der GTX 950M (oder kleiner) eher die preisbewussteren Kunden ansprechen. Das neue Modell bietet jetzt sogar eine GTX-960M-GPU für noch mehr Spieleleistung. Tatsächlich wird es im Gegensatz zu den bisherigen Pavilion Modellen sogar als Gaming- und nicht als Multimedia-Notebook beworben.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Pavilion 15; das größere Pavilion 17 wird in den nächsten Wochen folgen. Sowohl das Design als auch die Ausstattung wurden dabei fast 1:1 vom aktuellen HP Omen 15 übernommen, lediglich auf die stärkere GTX 965M muss man verzichten. Das Gehäuse und die Eingabegeräte sind praktisch identisch, weshalb wir auch einen Blick in unseren entsprechenden Test empfehlen. Im Test befand sich eine US-Version mit hochauflösenden 4k-Display. Mit Ausnahme des Bildschirms (bislang nur FHD) entspricht das Notebook in etwa den auch in Deutschland angebotenen Varianten -bc001ng und -bc084ng
Wie schon bei dem letztjährigen Modell bietet das Gehäuse des Pavilion 15 ein rundes und weiches Design mit einer ansprechenden silbernen Farbgebung (matt). Sobald man den Deckel jedoch öffnet, findet man alle Merkmale eines günstigen Mittelklassegerätes. Sowohl die Handballenauflage, der Bildschirmrahmen als auch die Baseunit bestehen aus Kunststoff, und der mittlere Tastaturbereich lässt sich mit etwas Kraft eindrücken. Vor allem der Deckel könnte stabiler sein. Er lässt sich leicht eindrücken und auch verwinden. Wir waren von der Verarbeitung des Omen 15 nicht begeistert und das ändert sich auch bei dem Pavilion 15 nicht.

Eine Verbesserung gegenüber dem alten Pavilion 15 gibt es bei den Scharnieren, die nun einen hochwertigeren Eindruck hinterlassen. Sie halten das Display bis zum maximalen Öffnungswinkel sicher in Position und auch beim Tippen wippt der Deckel nur minimal nach. Ansonsten sind die Unterschiede zwischen dem Testgerät und dem Omen 15 mit anderen Texturen hauptsächlich oberflächlich und helfen dabei, die beiden Modelle leichter zu unterscheiden.
Die Anschlussausstattung ist eingeschränkt, egal ob man das Pavilion 15 als Multimedia- oder Gaming-Notebook betrachtet. Nur die Grundlagen werden abgedeckt: 3x USB (zwei davon USB 3.0) und nur ein Videoausgang. Hier bieten die Konkurrenten mit mehreren Videoausgängen, USB Type-C oder einem separaten Mikrofoneingang oftmals mehr. Das Testgerät bietet allerdings einen Gigabit-Ethernet-Anschluss anstelle von USB Type-C, wie es bei dem XPS 15 und dem ZenBook Pro UX501 der Fall ist. Alle Anschlüsse befinden sich im hinteren Bereich und werden damit nicht zum Problem, wenn man eine Maus benutzt.
Mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) ermitteln wir im AS-SSD-Test rund 89 MB/s, womit das Testgerät auf dem Niveau des MacBook Pro Retina 13 und dem Pavilion 15 x360 liegt. Der Kartenleser im neuen XPS 13 ist allerdings deutlich schneller. Akku Acer AS07B61 .
Das WLAN-Modul Intel Dual-Band 7265 (M.2) erreicht eine theoretische Transferrate von bis zu 867 Mbit/s und unterstützt zudem Bluetooth 4.0. In Verbindung mit unserem Router Linksys EA8500 lag die durchschnittliche Transferrate im einen 802.11ac-Netzwerk bei rund 493 Mbit/s.
Abgesehen von dem Netzteil und einer Garantiekarte finden wir im Karton kein weiteres Zubehör. Zusätzliche Dinge wie Reinigungstücher oder Mäuse findet man eher bei High-End Gaming-Notebooks. HP bietet seit kurzem aber spezielles Gaming-Zubehör für die Omen Baureihe an.

Die Unterseite lässt sich mit einem Kreuzschraubendreher entfernen. Zusätzlich empfiehlt sich noch ein scharfer Gegenstand, um die beiden Teile der Base Unit voneinander zu lösen. Laut HP wurde das System nicht für die einfache Wartung durch den Endkunden konstruiert, und das merkt man auch.

Der Händler CUKUSA bietet aber dennoch einen praktischen Guide für den Zugang zu den wichtigsten Komponenten, inklusive den M.2-Steckplätzen für die SSD und das WLAN-Modul, den beidem DDR4-SODIMM-Steckplätzen und dem 2,5-Zoll-Schacht (SATA).
Abgesehen von der Farbe der Hintergrundbeleuchtung (jetzt weiß anstatt rot) unterscheidet sich die Chiclet-Tastatur des Testgerätes nicht vom Omen 15. Die Tasten selbst sind silberfarben, in hellen Umgebungen sollte man die Beleuchtung daher deaktivieren, da die Tasten ansonsten eher schlechter zu erkennen sind. Das ist kein großes Problem, doch dunklere Tasten würden einfach einen besseren Kontrast bieten.

Tastenhub und Feedback sind zufriedenstellend, können sich aber nicht von anderen Multimedia-Notebooks abheben. Die Tasten sind im Vergleich zu der Chiclet-Tastatur des Asus ROG G752 ein wenig wackelig und leichtgängiger. Das weichere Feedback liegt vermutlich an der weniger stabilen Baseunit. Leider gibt es für die NumLock-Taste keine Statusleuchte oder Anzeige.

Das glatte Touchpad von Synaptics (12 x 6,5 cm) ist angenehm breit und hat keine Schwierigkeiten mit einfachen Zeigereingaben oder Multitouch-Gesten mit bis zu drei Fingern. Das größte Problem ist die Implementierung als Clickpad mit integrierten Maustasten. Das Herunterdrücken des Pads zum Auslösen eines Klicks fühlt sich sehr schwammig an und benötigt auch recht viel Kraft. Das Feedback ist dabei sehr schwach und sehr weich, weshalb es sich um eines der unkomfortabelsten Clickpads handelt, die wir bisher bei einem Gerät von HP benutzt haben. Falls man keine Maus zur Hand hat, sollte man vorzugsweise Tap-to-Click (zwei Finger für Rechtsklick) nutzen.
Unser Testgerät ist mit einem matten 4K-UHD-Panel ausgerüstet, doch günstigere Konfigurationen sind auch mit einem 1080p-Bildschirm erhältlich. Zumindest unser 4K-Panel leuchtet mit mehr als 300 cd/m² sehr hell und übertrifft damit die meisten 15-Zoll-Multimedia-Notebooks (~250 cd/m²). Abgesehen von der Auflösung und der damit verbundenen hohen Pixeldichte fällt der Kontrast mit nur 500:1 aber recht bescheiden aus. Zudem hinterlässt der Bildschirm gerade bei hellen Hintergründen (wie dem Windows Explorer) einen recht körnigen Bildeindruck. Das ist bei vielen matten Panels der Fall und stellt einen Nachteil gegenüber spiegelnden Anzeigen dar. Den Bildschirm mit der Bezeichnung Samsung SDC5958 konnten wir bisher noch in keinem anderen Gerät testen. Akku Acer AS10D75 .

Entlang der unteren Kante und in den beiden oberen Ecken erkennen wir ganz leichtes Screen Bleeding, allerdings fällt es nur minimal beim Betrachten von Videos (mit schwarzen Balken) auf. Im Alltag oder beim Surfen im Internet ist es jedoch kein Problem.
Die Farbraumabdeckung liegt bei 55 Prozent AdobeRGB und 86 Prozent sRGB, womit das Pavilion 15 das alte Omen 15 übertrifft, bei dem die Farbdarstellung eher mittelmäßig war. Teurere Ultrabooks und Gaming-Notebooks bieten hier vielleicht noch bessere Leistungen, zum Spielen oder für Office-Tätigkeiten reicht die Leistung des Testgerätes aber vollkommen aus.

Unsere weiteren Messungen mit einem X-Rite Fotospektrometer zeigen im Werkszustand ordentliche Werte für die Farben und die Graustufen. Blau und Türkis wiesen die höchsten Abweichungen auf. Eine kurze Kalibrierung verbessert die Farben und auch die Graustufen, aufgrund der unvollständigen sRGB-Abdeckung werden die Farben mit zunehmender Sättigung aber dennoch ungenauer.

Im Schatten lässt sich das Pavilion 15 ganz gut benutzen, sobald es aber heller wird, wirken die Farben zunehmend ausgewaschen. An einem bewölkten Tag sind das matte Panel und die Hintergrundbeleuchtung beispielsweise überfordert. Dank der weiten Blickwinkel des IPS-Displays lassen sich Reflexionen reduzieren, ohne dabei die Bildqualität zu beeinflussen. Letzteres ist nur bei extremen Blickwinkeln der Fall. Der maximale Öffnungswinkel des Bildschirms liegt bei rund 150 Grad.

Der Core i7-6700HQ kommt auch mit exzessivem Multitasking sowie anspruchsvollen Anwendungen gut zurecht, vor allem im Vergleich mit den ULV-Chips in den meisten Ultrabooks und einigen günstigeren Multimedia-Notebooks. Dieser Prozessor kommt bei vielen aktuellen Gaming-Notebooks zum Einsatz, beispielsweise auch dem Asus ROG 752 und dem MSI GS60. Optimus wird in Verbindung mit der GTX 960M unterstützt, im Gegensatz zum XPS 15 9550 oder dem ZenBook UX501 (2 GB VRAM) verfügt die Grafikkarte im Testgerät sogar über 4 GB GDDR5-VRAM. Besonders bei hohen Grafikeinstellungen hat das HP in den meisten Spielen daher einen kleinen Vorteil.

Die insgesamt 16 GB Arbeitsspeicher werden von zwei DDR4-SODIMM-Modulen bereitgestellt. Maximal werden bis zu 32 GB unterstützt.
Der beliebte i7-6700HQ in unserem Testgerät ist nicht viel schneller als der Vorgänger i7-5700HQ im MSI PX60. Da der Sprung von Broadwell auf Skylake den Fokus eher auf Leistung-pro-Watt und nicht einfach nur mehr CPU-Leistung gelegt hat, ist das jedoch nicht weiter überraschend. Das Desktop-Pendant Core i7-6700K ist je nach Anwendung zwischen 20 bis 30 Prozent schneller.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-6700HQ sind in unserer Techniksektion verfügbar.
Laut PCMark 8 liegt das Testgerät auf dem Niveau von ähnlich ausgestatteten Konkurrenten wie dem MSI GL62 und dem Asus UX501. Das PCMark-8-Work-Ergebnis ist etwas geringer als erwartet, aber subjektiv ist das Notebook dank der primären SSD sehr schnell. Innerhalb unseres Testzeitraumes konnten wir keine Probleme feststellen.
Das Pavilion 15 unterstützt Speicherlösungen im M.2-2280-Format und auch 2,5 Zoll große SATA-Laufwerke mit einer Bauhöhe von bis zu 9,5 mm. Im Gegensatz zu einigen teureren Gaming-Notebooks müssen wir au NVMe oder RAID verzichten, die Transferraten sind also durch den SATA-III-Standard begrenzt.

Die primäre SanDisk M.2-SSD (SD8SNAT-128G) ist ungefähr so schnell bzw. etwas langsamer als die ADATA SSD im unserem HP Omen 15. Vor allem die sequentiellen Schreibraten sind mit rund 185 MB/s laut CrystalDiskMark nicht sehr gut. Die sekundäre Festplatte von HGST (Travelstar 7K1000) erreicht laut HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 109 MB/s – ein gutes Ergebnis für ein 7.200er-Laufwerk. Gerade bei einem günstigen Gaming-Notebook ist der zusätzliche Speicherplatz einer konventionellen HDD wichtig. Akku Acer Aspire 8943G .

Weitere Benchmarks und Vergleiche sind in unserer stetig wachsenden HDD-/SSD-Liste verfügbar.
In den 3DMarks ist die GTX 960M unseres Pavilion 15 mehr als 30 Prozent vor der GTX 950M und praktisch gleichauf mit dem Gaming-Notebook MSI GL62. Das Omen 15 mit der GTX 965M ist aktuell das schnellste Gerät von HP, wenn es nur um die Grafikleistung geht. Leistungsstärkere Gaming-Notebooks mit der GTX 970M sind aber nochmal bis zu 70 Prozent schneller als das Pavilion 15.
Die GTX 960M ist weiterhin eine solide Grafikkarte für Gaming in 1080p. Allerdings merkt man zunehmend das Alter der GPU, wenn wir uns anspruchsvollere Titel wie Fallout 4 oder Rise of the Tomb Raider ansehen. In diesen Fällen muss man die Grafikeinstellungen etwas reduzieren, um weiterhin flüssig zu spielen (30 fps oder mehr). Die native 4K-Auflösung ist mit der GPU aber nur möglich, wenn man die Grafikqualität drastisch reduziert.
Unter anhaltender Last schlägt sich das System ziemlich gut, aber wir können ein Throttling der Komponenten bei maximaler Auslastung beobachten. Prime95 wird mit einem stabilen Takt von 3,0 GHz (100 MHz unter dem maximalen Turbo-Takt des i7-6700HQ) bearbeitet. Die Probleme fangen an, wenn wir Prime95 und FurMark parallel ausführen, denn in diesem Fall variiert der CPU-Takt zwischen 450 MHz und 3,0 GHz. Das gilt auch für die CPU-Temperaturen. Das liegt zum einem an den hohen Temperaturen (bis zu 93 °C) sowie dem 120-Watt-Netzteil als begrenzender Faktor (siehe Verbrauchsmessungen weiter unten). In extremen Situationen, sprich der vollen Auslastung der CPU und GPU, kann man also nicht die gesamte Leistung abrufen.

Beim Spielen weist das Pavilion 15 aber keine Einschränkungen auf. Bei Unigine Valley können sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte ihre jeweiligen Boost-Takte aufrechterhalten. Die Kerntemperaturen bleiben mit jeweils 60 °C recht gering.

Im Akkubetrieb wird die Leistung der CPU und GPU reduziert. Ein 3DMark-11-Durchlauf abseits der Steckdose ergibt 6.899 (Physics) bzw. 3.265 Punkte (Graphics) gegenüber 8.671 und 5.452 Punkten im Netzbetrieb.
Bei dem Pavilion 15 handelt es sich nicht um ein sehr leises Notebook. Die beiden Lüfter sind unabhängig von der Auslastung immer aktiv und beim Spielen erreicht das Testgerät etwas mehr als 40 dB(A). Leichte bis mittlere Belastung wie Multitasking kann zu gelegentlichem Auftouren auf bis zu 35 dB(A) führen. Dieses Verhalten kennen wir auch von vielen anderen Gaming-Notebooks, beim Wechsel von einem Ultrabook auf das Pavilion 15 muss man sich also auf ein lauteres System einstellen.

Aufgrund des CPU-Throttlings unter maximaler Last (siehe Stresstest) pulsiert das maximale Lüftergeräusch zwischen 48-50 dB(A). Dieser Wert repräsentiert aber glücklicherweise nicht die alltägliche Geräuschentwicklung, bei der man nur selten mehr als 40 dB(A) erwarten sollte. Akku Acer AS07B31 .
Im Leerlauf und bei geringer Belastung sind die Oberflächentemperaturen auf beiden Seiten unkritisch. Wenn es dann aber noch etwas fordernder wird, wärmt sich vor allem die rechte Gehäuseseite inklusive Handballenablage und Nummernblock im Vergleich zur linken ziemlich stark auf. Dieses Verhalten ist recht ungewöhnlich und auch nicht erwünscht. Bei den meisten Notebooks konzentriert sich die Wärmeentwicklung auf den hinteren Bereich, damit die Hände beim Tippen kühl bleiben. Warum die Temperaturen so ausfallen, zeigt ein Blick auf die Kühllösung. Dennoch fallen die Temperaturen insgesamt deutlich besser aus als noch beim alten Pavilion 15, wo wir maximal 59 °C messen konnten (Testgerät: max. 42 °C). Ohne das vorhandene Throttling bei extremer Last wären die Temperaturen allerdings vermutlich auch höher.
Der Klang aus den B&O Stereolautsprechern ist nichts Besonderes und subjektiv gibt es keine Unterschiede zum Omen 15. Das Fehlen eines dedizierten Subwoofers führt zu einem schwachen Bass und einem insgesamt recht blechernen Klang. Die maximale Lautstärke ist für einen kleinen Raum vollkommend ausreichend und das Gehäuse vibriert auch bei hohen Pegeln nicht. Für längere Multimedia- oder Gaming-Sessions sollte man nach Möglichkeit externe Lautsprecher oder Kopfhörer verwenden.
Im Leerlauf verbraucht das Pavilion 15 minimal 8 Watt. Sobald wir die Helligkeit auf das Maximum erhöhen und das Profil "Höchstleistung" auswählen, verdoppelt sich der Verbrauch auf 16 Watt. Beim Spielen zeigt unser Messgerät rund 70 Watt, was im Bereich des Asus UX501 und Omen 15 liegt. Auch die anderen Messwerte sind dem Omen sehr ähnlich, sowohl im Leerlauf als auch unter Last.

Bei unserem Stresstest mit Prime95 und FurMark steigt der Verbrauch auf knapp 120 Watt. Viel Spielraum hat das 120-Watt-Netzteil (14,5 x 7,5 x 2,5 cm) also nicht. In Zukunft würden wir hier gerne ein stärkeres Modul sehen.
Mit knapp 4,5 Stunden im WLAN-Test bei einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² (85 Prozent) ist die Ausdauer des Pavilion 15 nur durchschnittlich. Die Ergebnisse sind wenig überraschend erneut vergleichbar mit dem Omen 15, da auch die Akkukapazität identisch ist. Um den höheren Verbrauch der schnelleren GPU zu kompensieren, musste HP die Akkukapazität im Vergleich zum alten Pavilion 15 übrigens von 48 Wh auf 61,5 Wh erhöhen. Das vergleichbar ausgestattete Asus UX501 hält einige Stunden länger durch, was jedoch hauptsächlich am größeren Akku liegt.
Das neue Pavilion 15 bildet den Übergang vom alten 2015er Pavilion 15 (GTX 950M) und dem aktuellen Omen 15 (GTX 965M), welches erst seit einigen Wochen verfügbar ist. Es ist daher auch einige hundert Dollar billiger als die kleinste Konfiguration des Omen 15, welches jedoch mehr Grafikleistung bietet. Da die beiden Modelle ansonsten beinahe identisch sind, ist das Pavilion 15 die attraktivere Lösung, wenn man in der 1080p-Auflösung und für weniger als 1.000 US-Dollar spielen möchte. Im Endeffekt handelt es sich um einen Alleskönner, der sowohl zum Spielen als auch zum Arbeiten genutzt werden kann.

Trotz der ordentlichen Leistungsdaten ist das aktuelle Pavilion 15 eigentlich nur ein kleines Gehäuse-Update und es sticht nicht aus der Masse hervor. Das wäre prinzipiell auch kein Problem, doch mit Geräten wie dem Asus UX501 oder dem Dell XPS 15 gibt es Alternativen mit besserer Verarbeitung und der gleichen GTX-960M-GPU. Das XPS 15 ist spürbar leichter sowie mobiler, und angesichts der guten 15-Zoll-Alternativen fällt uns eine Empfehlung für das HP schwer. Der Vorteil unseres Testgerätes ist der niedrigere Preis. Es könnte sich zudem lohnen, auf das UHD-Panel zugunsten des Full-HD-Bildschirms zu verzichten, da letzteres besser mit der GPU harmoniert. Akku Acer AS11A3E .

Das Pavilion 15 ist ein spartanisches Multimedia- und Gaming-Notebook, welches vor allem dank des niedrigen Preises konkurrenzfähig ist. Bei der Ausstattung haben die anderen Geräte einen Vorteil, doch die Spielleistung ist dadurch nicht beeinträchtigt. Vor allem Gamer mit begrenztem Budget können durchaus zuschlagen.