Trotz Surface Pro 4 mit Notebook-Performance werfen die Hersteller 360-Grad-Laptops mit Standard-Prozessoren auf den Markt. Sie sind mit 1.000 Euro nicht gerade eben günstig. Mehr Anschlüsse und Wartung haben ihren Preis. Wie fügt sich Dells 13,3-Zoller in dieses Konkurrenzfeld ein?
Laptops, die per 360-Grad-Scharnier in ein „dickes“ Tablet umgewandelt werden sind dieser Tage kein Novum mehr. Dennoch wächst diese Nische scheinbar stark, denn jeder namenhafte Hersteller hat inzwischen solche Geräte im Angebot. Typisch sind Modelle in 13-Zoll, es gibt jedoch auch 15- und 17-Zoller. So das Dell Inspiron 15 5568 oder das Inspiron 17 7778 2in1 (derzeit im Test). Das 15 5568 ist das 15-Zoll-Schwestermodell unseres Testgerätes. Wie fügt sich der handlichere 13-Zoller in das Konkurrenzfeld ein, das von relativ hohen Preisen, 3K-Auflösungen und sehr dünnen Geräten geprägt ist?

Die Konkurrenz bietet ebenfalls im mittleren bis oberen Preisgebiet (bis 1.000 Euro) 13-Zoller mit 360-Grad-Funktion. Das Microsoft Surface Book Core i7 fällt auf Grund des exorbitanten Preises aus dem Vergleich, mit dabei ist aber ein Acer Aspire R13 R7-372T-746N, das es ab 900 Euro gibt. HP hat das Spectre x360 13 im Angebot, der 13-Zoller mit 2.560 x 1.440 Pixeln kostet aber wenigstens 1.100 Euro. Günstiger aber mit Core m gibt es das 360-Grad-Paket von Asus: Für das Zenbook UX360CA sind knapp 800 Euro fällig. Das Top-Ende der 360-Grad-Geräte steckt das Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK ab, es kostet wenigstens 1.300 Euro und fährt dafür 3.200 x 1.800 Pixel auf und ist viel dünner als das Testgerät – bei gleicher Leistung. Ganz neu und zeitgleich im Test: Das Asus VivoBook Flip TP301UJ, das mit Core i3 nur 650 Euro kostet.
Das Inspiron 13 5368 steckt in einem flachen Kunststoff-Gehäuse, das nicht sonderlich verwindungsfest ist. Die Oberschale umschließt gleichzeitig die Seiten, von unten ist eine Bodenplatte aufgesetzt. Mit zwei Händen kann die Konstruktion deutlich verbogen werden, ebenfalls drückt die Unterseite punktuell etwas ein. Hier zeigen sich deutliche Qualitätsunterschiede zu Dells 7000er Serien, die mit Alu-Finish und steifer Konstruktion mehr Wertigkeit in die Hand legen.

Die Gelenke verrichten ihren Dienst nach Vorschrift: Sie lassen zwar den Deckel etwas wippen, halten ihn aber an jeder Position straff genug, damit er auch beim Tragen stabil auf seiner Position steht. Trotz der Magnete unter der Handauflage ist der Deckel im Tablet-Mode nicht fixiert, weder mechanisch noch magnetisch. So hat es der Nutzer ständig mit einem aufklaffenden Spalt zu tun, der beim Hantieren mit dem „Tablet“ stört. Im Gegensatz dazu bekommen wir den geschlossenen „Laptop“ mit einem Finger kaum geöffnet, den zwei Magnete fixieren den Deckel vorbildlich. Schade, dass dies nicht in beiden Richtungen funktioniert. Akku HP COMPAQ nx9420 .
Mit 1,6 Kilogramm gehört der Inspiron 13 5368 zu den schwersten Geräten seiner Klasse. Ein Lenovo Yoga 900 ist 300 Gramm leichter, das Zenbook UX360CA ebenfalls. Die preislich direkten Konkurrenten hingegen wiegen auch nur 100 Gramm weniger. Auf Grund der grundsätzlich verschiedenen Konstruktion mit einem Scharnier seitlich am Display hat das Aspire R13 die größten Abmessungen als 13-Zoller.
Die Position der Anschlüsse ist gelungen, leider hat Dell keinen modernen Type-C USB verbaut, wie beim HP Spectre x360 13, Yoga 900 oder beim Zenbook UX360CA.
Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Cardreaders. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 24 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen Jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 20 MB/s erwartet werden können. Das ist sehr wenig, auch wenn die Konkurrenten hier auch keine Glanzlichter sind. Schnelle SD-Reader erreichen in einzelnen Test-Notebooks 60 bis 80 MB/s. 
Das Inspiron ist neben der Webcam mit einem kleinen Infrarot-Modul bestückt, das macht die Gesichtserkennung mit Windows Hello möglich. Der Infrarot-Sensor macht die Erkennung zuverlässiger als früher mit Fotos der Webcam. Windows Hello oder nicht, die Kamera macht keine brauchbaren Fotos, auch nicht bei bestem Tageslicht. Konturen fransen schnell aus und Flächen sind stark verwaschen. Das taugt nicht einmal für ebay-Aufnahmen.
In Sachen Netzwerk muss sich der Käufer auf die einfache Bestückung mit Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n/ac) verlassen, die auch Bluetooth 4.0 an Bord hat.

Es wird keinerlei Zubehör inkludiert. Bislang findet sich auch noch kein für das neue Inspiron zugeschnittenes Zubehör auf der zugehörigen Shop-Seite. Dell installiert keine spezielle Software, von kleinen Tools wie Dell Audio oder Twitter mal zu schweigen. Das ist lobenswert, häufig spielen Hersteller Intels McAfee Sicherheitspaket als Testversion auf, welche massiv in die Netzwerkvorgänge eingreift und oft eine Störquelle ist.

Die Abnahme der Bodenplatte ist ein leichtes Unterfangen. Im Inneren lassen sich der Arbeitsspeicher, der Akku und das WLAN-Modul problemlos austauschen. Auch die Reinigung des Lüfters steht nichts im Wege.
Die Garantie beschränkt sich auf ein Jahr inklusive Abhol- und Hardware-Support. Sie kann auf bis zu vier Jahre erweitert werden (zwei Jahre: 69 Euro, drei Jahre: 109 Euro, vier Jahre: 159 Euro). Alternativ bietet Dell den Premium Support an, der einen 24-h-Service, einen Vor-Ort-Service (Remote-Diagnose) und einen automatischen Support (Softwarelösung) beinhaltet. Die Staffelung ist ähnlich wie bei der Standardgarantie von einem bis zu vier Jahre. Für ein Jahr wird ein Aufpreis von 69 Euro verlangt, und für vier Jahre müssen 151 Euro bezahlt werden. Akku HP ProBook 6545b .

Neben diesen Garantien lässt sich direkt bei der Bestellung ein Unfallschutz für 37 Euro für ein Jahr hinzu buchen. Dieser deckt versehentliche Schäden durch Flüssigkeiten, Fallschäden, Überspannung und Beschädigung des Displays ab.
Die Tastatur überzeugt mit einem festen Anschlag und einem deutlichen Druckpunkt. Trotz des kurzen Hubwegs kann schnell auf den Tasten geschrieben werden, dafür sorgt auch der große Tastenabstand. Leider ist das Feedback durch den knappen Hub etwas kurzatmig. Die Tasten haben keine konische Wölbung, sie sind vollkommen plan. Positiv ist die relativ stumpfe Oberfläche.

Eingaben werden an jeder Position erkannt und selbst in den Ecken reagiert das Touchpad jederzeit. Hinzu kommt eine leicht angeraute Oberfläche, die für genügend Grip sorgt. Die im unteren Bereich eingearbeiteten Tasten besitzen leider nur einen sehr kurzen aber knackigen Hub. Der insgesamt zufriedenstellende Eindruck wird auch bei der Umsetzung von Gesten nicht getrübt, alle Eingaben werden flüssig und reaktionsschnell umgesetzt.

Der kapazitive Multi-Touchscreen erkennt mühelos alle zehn Finger gleichzeitig. Drag-and-Drop-Aktionen funktionieren ebenfalls ohne Probleme.
Das AUO-Panel löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln nach heutigen Verhältnissen bescheiden auf, so mancher Konkurrent kommt da schon mit 3K (Aspire R13 R7, HP Spectre x360 13-4104ng) oder sogar 4k daher (Yoga 900 13ISK). Das spiegelnde Touchpanel besitzt wie üblich eine gehärtete Oberfläche sowie eine 10-Finger-Erkennung. Das heißt, bis zu 10 Punkte können gleichzeitig erkannt werden (Industriestandard). Höhere Auflösungen führen je nach Anwender zu einem höheren Arbeitskomfort, jedoch benötigen selbige auch mehr Energie. Typischerweise sind die Laufzeiten solcher 3k oder 4k-Modelle geringer als bei FHD-Versionen. Eine solche High-Res-Option bietet Dell aber gar nicht an. 
Das Display hat zwar einen hübschen Kontrast, es ist aber ansonsten kein Glanzlicht: die Luminanz ist mit 229 cd/m² ziemlich schwach, speziell für ein System, das auch bei Tageslicht eingesetzt werden soll. Die Farbräume sRGB oder AdobeRGB werden nur zum kleinen Teil abgedeckt, für professionelle Bildbearbeiter ist das AUO-Panel also nicht brauchbar. Dieses Bild zeigt auch CalMAN, die Analyse mit dem Fotospektrometer: Das Delta E der Graustufen ist mit 4,3 etwas zu hoch, wenn auch nicht exorbitant. Die Grafik zeigt einen leichten Rot/Grün Stich, der aber nur im direkten Vergleich mit den Farbkarten auffällt. Das Graustufen Delta E lässt sich durch eine Kalibrierung komplett beseitigen, das der Farben bleibt aber bei knapp 4 bestehen.

Im Vergleich stehen die Panels des Convertible-Kollegen besser da: Speziell das Spectre x360 13 ist mit hoher Helligkeit und fast vollständiger sRG-Abdeckung gut dabei. Es hat die schnellsten Reaktionszeiten. Auf einem ähnlich hohen Niveau spielt das Aspire R13 mit 3K: Der extrem hohe Kontrast ist mit sRGB-Abdeckung gepaart. Akku HP EliteBook 8530w .
Draußen versagt die spiegelnde Touch-Oberfläche als auch die relativ geringe Helligkeit die Arbeit in der Sonne. Im Schatten mag es noch gehen, doch bei voller Sonneneinstrahlung können wir nichts mehr erkennen.

Dank der Verwendung eines IPS-Panels ist ein unverfälschter Blickwinkel aus jeder Position möglich. Das 360-°-Scharnier sorgt zusätzlich für die passende Arbeitsposition.
Im Handel ist das Inspiron 13 5368 mit Core i3, i5 und i7 zu haben, einerseits mit SSD und andererseits mit Festplatte. Das i3-Gerät ist mit 620 Euro fast ein Schnäppchen, zumal die FHD-Anzeige Standard über alle Modelle ist. Das vorliegende Testgerät mit Core i7 kostet aktuell 1.000 Euro.
Der Intel Core i7 6500U (2,5 GHz) rennt in den Tests zuerst mit 2,9 GHz und verharrt nach 30 Sekunden konstant bei 2,8 GHz. Das ist eine ziemlich gute Ausnutzung der turbo-Range. Anspruchsvolle Anwendungen werden also auf ihre Kosten kommen. Dell hat in den Temp-Tables scheinbar relativ hohe Limits erlaubt, die 2,8 GHz rechnen bei 80 Grad Celsius. Die volle Leistung ist auch im Akkubetrieb abrufbar, der Cinebench R15 erzielt dabei sogar leicht bessere OpenGL-Sores.

Mit der Rechenleistung drückt das Dell Inspiron 13 5368 die Konkurrenz in den Skat, sogar der Acer Aspire R13 R7 mit identischem i7-SoC wird im Single-Test abgehangen. Wer auf Leistung aus ist, der kann hier also nichts falsch machen. Andererseits ist ein Core i5 6200U noch nicht einmal 15 % langsamer, mitunter lohnt sich der i7-Aufpreis nicht.
Die Anwendungsperformance laut PCMark übersteigt auch die der Konkurrenten. Alle Systeme sind mit SSDs bestückt, die Vergleichbarkeit ist also gegeben. Auch an dieser Stelle pumpt das Inspiron mehr Punkte aus dem Benchmark heraus, als Lenovo Yoga 900 und Aspire R13 mit baugleichem SoC. Interessant ist der Abstand zum lüfterlosen Asus Zenbook UX360CA von zirka 25 %. Das ist eine überschaubare Leistungseinbuße, die für mehr Laufzeit, weniger Gewicht und Lautlosigkeit durchaus in Kauf genommen werden kann. Für das Zenbook werden aktuell 800 Euro fällig.
Die Toshiba SSD trägt ihren Teil zur guten Systemleistung bei. Im direkten Vergleich zu den Modellen von Lite-On oder Samsung ist sie aber nicht exorbitant schnell. Im Gegenteil, Samsung SSD PM871 und Lite-On CV1-8B256 machen sogar den etwas besseren Durchschnitt. Nennenswert ist der hohe Read 512 Durchsatz, der besser ist als bei den anderen SSDs im Vergleich. Über den Daumen gepeilt werden Nutzer in der Praxis keinen Unterschied bei den SSDs feststellen, sie sorgen in allen aufgeführten Convertibles für schnelle Programmaufrufe und Kopiervorgänge.
Die GPU ist eine im SoC integrierte HD Graphics 520. Mit Dual Channel Speicheranbindung leistet diese iGPU ungewöhnlich gute Arbeit, in den Grafik-Benchmarks hängt sie alle Konkurrenten deutlich ab. Wer z. B. Intels Quick Sync für das Kodieren von Videos nutzt, der ist mit dem Dell gut beraten. Für mehr Informationen siehe unsere Detail-Seite zur HD Graphics 520.
Games sind normalerweise kein großes Thema für iGPUs, hier fielen uns jedoch ungewöhnlich „starke“ Frameraten auf. Die anderen HD 520 sind 8 bis 15 % langsamer, im Asus VivoBook Flip TP301UJ mit Core i3 sogar 45 % (Thief). Ältere Games oder solche mit geringen Anforderungen sollten auf dem Inspiron also durchaus bestehen. Allerdings nicht in den nativen Full-HD, sondern höchstens mit HD-Auflösung (1.366 x 768). Für mehr Game-Details siehe unsere Detail-Seite zur HD Graphics 520. Akku HP Pavilion dv9500 .
Die Geräuschemissionen fallen im Normalbestrieb – auch mit etwas Belastung – sehr gering aus, die 31 cd/m² sind gar nicht mehr hörbar. Selbige erzeugt der Lüfter bei Kopiervorgängen oder Programminstallationen. Wer mehr Belastung am SoC anlegt - und dies vor allem dauerhaft – der provoziert den Sprung auf 40 dB(A) und das ist dann deutlich vernehmbar.
Trotz des meistens inaktiven Lüfters (Idle) erwärmt sich das Chassis nur moderat auf bis zu 33 Grad. Im Stresstest steigt die Temperatur dann bei zeitgleich lärmenden Lüfter deutlich an, übersteigt die 50-Grad-Marke aber nicht. Speziell im Bereich des SoC bzw. der Heatpipe ist die Abwärme am Höchsten. Die Handauflage ist im Leerlauf und bei Last stets 28 bis 32 Grad kühl.

Hält der Core i7 den Turbo-Takt nun auch im Stresstest? Nein, während Prime95 und Furmark regelt die Thermik den Takt auf 1,3 GHz herunter. Dies ist ein Multi-Core-Stresstest. Die GPU hat scheinbar Vorrang, sie rechnet konstant mit 748 MHz (von 1.050 MHz). Die Abwärme am SoC liegt dann bei 73 Grad. Im Alltagsbetrieb muss mit diesem Throttling aber nicht gerechnet werden, die Cinebench Tests wurden mit 2,8 GHz absolviert. Throttling ist also nur bei Parallel-Belastung an CPU und GPU zu befürchten.
Der Klang der Lautsprecher ist bei hohem Pegel leider etwas dünn und mittenlastig. Tiefen oder differenzierte Höhen kommen nicht zur Geltung. Aspire R13 R7 und Asus UX360 haben nicht solch laute Lautsprecher, ansonsten ist das Klangbild sogar noch etwas schlechter.

Die Aufnahme des Mikrofons ist rauschfrei, Sprache wir klar und mit gleichbleibenden Pegel aufgezeichnet, auch wenn sich der Sprecher im Raum bewegt und sich zwei Meter vom Gerät entfernt. 
Der Stromverbrauch des Inspiron ist ziemlich niedrig, im Idle ist es aber gerade die niedrige Helligkeit, die hier einmal positiv zu Buche schlägt. Bei Last liegt die Energieaufnahme im guten Durchschnitt, die 32 Watt im Stresstest (Last max.) sind ein Indiz auf eine gute Ausnutzung des Turbo-Taktes. Hier drosselt das Spectre x360 13-4104ng etwas mehr. Der große Abweichler bei der Energie ist das Zenbook UX360CA mit dem sparsamen Core m3, der ohne Lüfter auskommt. Die Idle-Aufnahme ist etwas höher, das liegt aber an der höheren Luminanz.
Dell spricht von einer Laufzeit von sechs Stunden, die ermittelten vier Stunden im WiFi-Test bei reduzierter Helligkeit (150 cd/m²) spiegeln das nicht wieder. Es besteht aber Luft nach oben, denn der Idle-Test endet erst nach 11 Stunden. Bei entsprechender Sparsamkeit und abgeschaltetem Funk sind also durchaus sechs Stunden drin. Von einem Arbeits-Szenario können wir dann aber nicht mehr sprechen.

Bei Last geht dem Inspiron 13 5368 nach knapp 1:30 Stunden die Puste aus. Ein solches Stress-Szenario sollten Nutzer aber nur durch Rendern von Videos oder das Packen von Archiven provozieren können. Der Akku lädt binnen 2:15 Stunden vollständig auf, auch im Betrieb (Idle). Das ist für Notebook-Verhältnisse eine angemessen schnelle Ladezeit.
Das Dell Inspiron 13 5368 erringt nicht den Höchsten Score, in die Top 10 der Convertibles wir es wohl nicht einziehen. An der Performance liegt es nicht, die Core-i7-Bestückung mit SSD rechnet alle Konkurrenten in den Boden, der Turbo wird sehr gut ausgefahren. Die Schwachstellen beginnen bei der Verarbeitung: Biegsames Chassis, das im Tablet-Mode nicht magnetisch schließt, etwas kurzatmige Tastatur und nur wenig Hub beim Touchpad. Hinzu kommt ein relativ hohes Gewicht von 1,6 Kilogramm. Das Display ist nur mäßig hell und die Konnektivität könnte mit Type-C-USB auch besser sein. Das ist alles noch kein Beinbruch, doch die Punkte fehlen in Summe. Den größten Fauxpas leistet sich das Dell Inspiron 13 5368 bei der Wifi-Laufzeit von nur vier Stunden. Hier sind die Konkurrenten gerne mal sechs bis acht Stunden unterwegs. Akku HP Pavilion dv6700 .

Diese Summierung kleiner Nachteile können die Vorteile bei der Leistung, der Wartung und dem guten Kontrast des Bildschirms nicht ausgleichen. Letztlich steht ein rechenstarker Convertible-Allrounder vor uns, der mit 1.000 Euro im Vergleich zu den Konkurrenten gar nicht mal so teuer ist. Hier haben HP Spectre x360 13 und Acer Aspire R13 R7 mehr zu bieten, gerade was die Verarbeitung betrifft. Das Lenovo Yoga 900-13ISK ist noch edler gebaut, dafür aber auch unverhältnismäßig teuer. Das Asus Zenbook UX360CA-FC060T hat ein schlankes, wertiges Gehäuse, aber es krankt an der klapprigen Tastatur.